Ewiges Leben

Porträts & Exposés



Maria Fanta ist eine österreichische Architektin, seit 1. 12. 2019 im Ruhestand. Sie wurde am 12. November 1959 in Spittal/Drau in Kärnten als zweites Kind von Zita Fanta und Karl Fanta geboren und wuchs in Spittal und in Villach auf, wo sie das Gymnasium absolvierte. Nach der Matura 1978 verbrachte sie ein Jahr als Au-pair-Mädchen in Paris, 1980 begann sie das Architektur-Studium an der Technischen Universität Graz. Sie zog 1983 bei ihrer Großtante Stefanie Frank in dem Haus in der Münzgrabenstraße 114 ein, mehr als zehn Jahre kümmerte sie sich hingabevoll um ihre Verwandte. Als diese 1993 im Alter von 97 Jahren verstarb, entschieden die Erben bis zum Jahr 2000 schrittweise, Maria Fanta den gesamten Familienbesitz zu überschreiben. Inzwischen hatte sie ihr Studium abgeschlossen, war seit 1991 Diplom-Ingenieurin, staatlich beeidete Ziviltechnikerin wurde sie 2000; 2000-2010 führte sie in dem Haus ein Architekturbüro. Schon 1985 war sie Mutter eines Sohnes geworden, Simon Fanta, den sie zunächst als Alleinerzieherin aufzog. Ihr Lebensgefährte Dietmar Girzikowski verstarb 2000 mit nur 41 Jahren völlig überraschend an einem Herzinfarkt; zu dem Zeitpunkt war ihr gemeinsamer Sohn Manuel Girzikowski erst ein Jahr alt. Die schwere Lebenskrise meisterte Maria Fanta mit Mut, der ihr eigenen Beharrlichkeit und mit der Hilfe ihrer Freunde. So gelang es ihr, das Weiterbestehen des Architekturbüro noch einige Jahre zu sichern, zusätzlich wurde sie im Bereich der Architekturvermittlung an Schulen tätig. Neben der Sorge für die beiden Söhne widmete sie der Erhaltung und Renovierung des Hauses viel Kraft und Energie, liebevoll unterstützt von ihrem Partner Günter Lackner.