Ewiges Leben

Porträts & Exposés

Claudia Parenti

Claudia Parenti verbindet mit ihren Landschaftsmotiven, die von der Gegend im Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen inspiriert sind, ihre Liebe zum Malen mit der Liebe zur Natur.

Die Motive für ihre Bilder ergeben sich ganz von selbst bei ihren Wanderungen, vor allem in der Gegend von Zeutschach. Bei der Betrachtung fällt die Betonung der glatten, bilderbuchartigen Kulturlandschaft auf, was den Motiven den Charakter eigenartiger und doch realistischer Märchenlandschaften verleiht. Wer genauer hinsieht, erkennt neben den realistischen Wiesen, Bergen und Bäumen leichte Irritationen und nicht fertig erzählte Geschichten: Rote Knospen in der Winterlandschaft, bunte Kühe auf der Weide, eine umgefallene Tulpenvase auf der Wiese. Andere Bilder enthalten Waldszenen mit umgestürzten Bäumen, die gleichzeitig Kriegssituationen, aber auch Hoffnung auf eine friedliche Welt symbolisieren. Auch die Sonne ist ein wichtiges Motiv: Eine Tänzerin in der gleißenden Morgensonne, ein sonnengefärbter frostiger Wintermorgen, ein altes Bauernhaus im Nachmittagslicht.

Claudia Parenti ist 1968 in Villach geboren. Ihre Kindheit hat sie in Villach und im Zeutschacher Ferienhaus verbracht. Später zog sie nach Wien, wohin sie nach einigen Jahren in Los Angeles wieder zurückkehrte. In Wien studierte sie Rechtswissenschaften und arbeitet heute als Juristin im Finanzbereich. Die Liebe zur Malerei besaß sie schon als Kind, ihre malerischen Fertigkeiten hat sie neben ihrer juristischen Tätigkeit stetig weiterentwickelt. Zu ihren Lehrern zählen unter anderem Juliana Do und Aris Kalaizis. Aktuell lebt und arbeitet sie in Zeutschach und Wien.