Ewiges Leben

Porträts & Exposés

Johanna Fanta-Jende


Johanna Fanta-Jende (geb. 1990) ist eine österreichische  Sprachwissenschaftlerin. Als Tochter von Hilde Fanta und Walter Fanta wuchs sie in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt auf, besuchte dort die Volksschule (Montessori-Klasse) und das Gymnasium, wo sie 2008 die Matura ablegte. Bereits in ihrer Kindheit kam sie mit fremden Ländern und Sprachen in Berührung, sie verbrachte Zeit bei ihrem Vater und ihren Halbbrüdern in Ungarn, mit ihrer Mutter unternahm sie ausgedehnte Reisen, u. a. in die USA und nach Südamerika. An der Karl-Franzens-Universität in Graz studierte sie Spanisch, Deutsch und Philosophie/Psychologie für das Lehramt an Höheren Schulen. Während der Grazer Studienzeit lernte sie auch ihren  späteren Mann, den Geo-Informatiker Phillipp Jende kennen.  Mit ihm übersiedelte sie nach Abschluss der Diplomarbeit und ihrer Sponsion im November 2015 nach Enschede (Niederlande), an der Universität Münster erwarb sie eine Zusatzqualifikation als DAF/DAZ-Lehrerin. Im Dezember 2016 trat sie eine Promotionsstelle im  Forschungsprojekt "Deutsch in Österreich" an der Universität Wien an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen dort im Bereich der Variations- und Soziolinguistik des Gegenwartsdeutschen mit Fokus auf phonetisch-phonologischer Variation innerhalb des Dialekt-Standard-Spektrums. Die beruflich bedingte Trennung von ihrem Partner bildete den Anlass für die Traumhochzeit am Wörthersee im Juni 2018.  Seitdem lebt sie mit ihm in Wien-Ottakring. Reisen, Pflege internationaler Freundschaften und Forschung sowie Wissensvermittlung  füllen das Leben des jungen Paares aus.